Suchterkrankungen

Sucht-
erkrankungen

Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer fachärztlichen diagnostischen Abklärung. Auf dieser Grundlage werden mögliche medizinische und therapeutische Maßnahmen besprochen.

das Belohnungssystem des Gehirns

Wie sich Suchterkrankungen zeigen

Eine Suchterkrankung ist gekennzeichnet durch unkontrollierten Gebrauch einer Substanz trotz schädlicher Folgen. Durch Substanzkonsum erfolgt die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn und die Auslösung der positiven Gefühle, Euphorie oder Erleichterung.

Vom Verlangen bis zur Toleranzentwicklung

Suchtmechanismen verstehen

Wenn dem Gehirn nach wiederholtem Konsum diese positiven Effekte fehlen, kommt es zu einem starken Verlangen nach einem erneuten Substanzkonsum. Bei fortgesetztem Konsum tritt im Verlauf eine Wirkungsabnahme der Substanz (Toleranzentwicklung) ein. So wird die Substanz immer in höherer Dosierung eingenommen, um den gleichen Effekt zu erreichen.

Zusätzlich zu den substanzgebundenen Suchterkrankungen gibt es auch nicht substanzgebundene Süchte. Dazu gehören zum Beispiel Internetsucht, Glückspiel oder Sexsucht.

Therapieansätze und Lebenswandel

Wie Suchterkrankungen behandelt werden

Wie Sucht-erkrankungen behandelt werden

Unbehandelt haben Suchterkrankungen schwerwiegende Folgen. So führen Abhängigkeitserkrankungen oft zu sozialem und beruflichem Abstieg, Arbeitslosigkeit, Partnerschaftskonflikten, schwerer körperlicher und psychischer Erkrankungen und schließlich auch zum Tod.

Die Therapie der Suchterkrankungen beinhalten diverse psychotherapeutische und medikamentöse Behandlungsansätze und ist unter anderem von persönlichen Umständen der Betroffenen und den konsumierten Substanzen abhängig. Der Behandlungsprozess umfasst in der Regel folgende Etappen: